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Electre - Aufführung in französischer Sprache
Geschrieben von: ds   
Dienstag, den 17. Januar 2012 um 08:59 Uhr

ELECTRE

von

Jean Giraudoux

Aufführungen in französischer Sprache

Montag, 19. März 2012. 19.30 Uhr

Dienstag,  20. März 2012, 19.30 Uhr

Donnerstag, 22. März 2012, 19.30 Uhr

Aula der Hildegardis-Schule, Klinikstraße 1, 44791 Bochum


Möchten Sie mehr über die Handlung und die Darsteller lesen?

 

Darsteller:

Electre                                                 Michelle Berger (13)

Oreste                                                  Marcell Rost (13)

Egisthe                                                Maxim Kukol (EF)

Clytemnestre                                      Constanze Otterbach (13)

Le Président                                       Joshua Servatius (Q1)

Le Jardinier                                         Leopold Meschke (9d)

Agathe                                                 Alexandra Ormanin (Q1)

Première Euménide                            Isabel-Luisa Carmona-Schneider (EF)

Deuxième Euménide                          Mina Tofik (9e)

Troisième Euménide                          Magda Iraqi (9e)

La Femme Narsès                               Nadja Gebhardt (Q1)

Le Mendiant                                         Lara Scholl (13)

Le Jeune Homme                                Frederic Antary (EF)

Le Capitaine                                         Frederic Antary (EF)

Un Messager                                        Sonja Lenninger (13)

Regie:                                    Klaus Otterbach

 

 

Handlung der einzelnen Szenen:

ERSTER AKT

  1. 1. Ein Fremder (Orest), gefolgt von drei Mädchen (den Eumeniden bzw. Erinnyen – Göttinnen der Gnade bzw. Rache), kehrt zunächst unerkannt aus dem Exil nach Argos zurück, zum Palast seines verstorbenen Vaters Agamemnon. Ein Gärtner erklärt ihm unbefangen, wer hinter welchem Fenster des Palastes wohnt. So ist das im obersten Stockwerk gelegene Fenster das von Elektras Gemach, weil sie von dort aus das Grab ihres Vaters sehen kann. Die drei kleinen Mädchen sagen Wahrheiten über Klytämnestra und Elektra auf und informieren Orest darüber, dass seine Schwester noch am selbigen Tage den Gärtner heiraten soll.

  1. 2. Der Gerichtspräsident, ein entfernter Verwandter des Gärtners, und seine Gattin Agathe sind gekommen, um diese Heirat zu verhindern, die immerhin der derzeitige Herrscher Aegisth befohlen hat. Während der Gerichtspräsident über Frauen allgemein spricht, regt sich seine vermutlich ungetreue Gattin Agathe theatralisch über das schmutzige Wort „Ehebruch“ auf und spielt die Unschuldige.

  1. 3. Ein unbekannter Bettler, der um den Palast streicht, unterstellt dem Herrscher Aegisth, dieser plane heimlich einen Mord an Elektra; deswegen wolle er sie mit dem Gärtner vermählen: er habe Angst vor Elektra und dem Tage, an dem Elektra sich, wie er es nennt, erklären werde.

  1. 4. Als Klytämnestra und Elektra aus dem Palaste treten, spricht Aegisth von Elektras beunruhigendem Gemütszustand, der ein weiterer Grund für die erzwungene Eheschließung mit dem Gärtner ist: ihre immerwährende tiefe Trauer über den Tod ihres Vaters Agamemnon. Mit ihrer Mutter streitet sich Elektra trotzig darüber, dass Klytämnestra ihren Sohn Orest, Elektras Bruder, als Säugling auf den Marmorfußboden hat fallen lassen. Und während Elektra bereit ist, in die Heirat mit dem Gärtner einzuwilligen und Aegisth ihnen die Ringe gibt, stellt sich nun Klytämnestra quer, droht dem Gärtner mit Mord und beleidigt ihn: sein Garten sei ein verdorrtes, wüstes Stück Land! Als der alberne Streit zwischen Mutter und Tochter wieder aufflammt, kehrt Aegisth in den Palast zurück; die Königin folgt ihm.

  1. 5. Agathe fordert den Gärtner auf, zu verschwinden; der Fremde, Orest, solle Elektra heiraten. Orest nimmt dem Gärtner den Ehering ab und Agathe führt den Gärtner mit sich fort, tief befriedigt, die Heirat verhindert zu haben.

  1. 6. Orest gibt sich Elektra als ihr Bruder zu erkennen.

  1. 7. Klytämnestra fordert ihre Tochter Elektra auf, zurück in den Palast zu kommen (vermutlich um sie zu drängen, doch Abstand von der Heirat mit dem Gärtner zu nehmen. Elektra eröffnet ihrer Mutter, sie werde nicht den Gärtner, sondern jenen Fremdling heiraten. Klytämnestra versucht vergeblich, mehr über diesen zu erfahren und stellt fest, dass er Elektra ähnlich sieht.

  1. 8. Orest will von Elektra wissen, warum sie die Mutter hasst. Elektra, die früher geglaubt hatte, sie hasse die Mutter, weil diese Orest als Kind auf den Boden hatte fallen lassen, und Aegisth, weil der Orest des Throns beraubt hat – Elektra meint, es müsse noch etwas anderes hinter ihrem Hass stecken. Argwöhnisch und ängstlich verfolgt Klytämnestra das Gespräch aus dem Hintergrund.

  1. 9. Klytämnestra versucht erneut, mehr von Elektra über den Fremden zu erfahren. Der Herrscher Aegisth erscheint und verkündet beunruhigt, Orest sei nicht tot, wie bislang vermutet, sondern vielmehr auf dem Wege nach Argos mit dem Ziel, die Herrschaft an sich zu reißen und ihn selbst, Aegisth, und Klytämnestra zu vertreiben; viele Soldaten seien ihm entgegengeschickt worden und die Tore des Palastes blieben bis zur Rückkehr der Soldaten verschlossen.

  1. 10.

Teils neugierig. teils angstvoll fragt Klytämnestra den geheimnisvollen Fremden, ob er ihr Sohn Orest sei. Orest bejaht. Für eine kurze Minute öffnet sich der Schalter, wie Elektra es nennt, der Mutter und Sohn erlaubt, sich in einer Nacht des Hasses und der Bedrohung gegenseitig etwas vorzumachen. Wütend schickt Elektra ihre Mutter fort, die drei Mädchen (Eumeniden) erscheinen, und als Elektra und Orest     eingeschlafen sind („zum ersten Male ruht und entspannt sich Elektra, zum letzten Mal Orest“), sprechen und spielen die Mädchen einen Dialog, in dem Klytämnestra und Orest ihre wahren Gedanken und Gefühle ohne Verstellung offenbaren: Klytämnestra wünscht Elektra den Tod und Orest, der noch nie getötet hat, bereitet sich auf das Begehen eines Mordes vor.

ZWEITER AKT

  1. Elektra wartet auf das Morgenlicht, das die Wahrheit an den Tag bringen soll. Noch lässt sie Orest schlafen.

  1. Die mannstolle Agathe befragt ihren derzeitigen Liebhaber, was er zu tun gedenke, falls ihr Ehemann sie beide an unterschiedlichsten Orten bei einem Stell-dich-ein überrascht. Der Liebhaber ist auf alle Situationen vorbereitet. Doch als das Gespräch auf den Tierarzt kommt, mit dem Agathe ebenfalls ein außereheliches Verhältnis hat, ist auch sie um keine Antwort verlegen.

  1. Die drei Eumeniden warnen Orest vor der Wahrheitsliebe Elektras, die wie ein Gift wirke, und flüstern dem erwachenden Orest ein, das Leben sei doch voller Wunder, an denen man sich erfreuen solle. Orest ist schnell überzeugt von solch lebensbejahender optimistischer Sicht der Dinge und schlägt Elektra die sofortige Flucht aus dem Palast ihres Vaters vor. Elektra aber teilt dem Bruder die ahnungsvollen Vermutungen mit, die ihr diese Nacht gekommen sind: ihre Mutter habe einen Liebhaber, ihr Vater Agamemnon sei ermordet worden, und nun sei es an ihnen beiden, sich dieser Wahrheit zu stellen. Hieraufhin sucht Orest sein Schwert.

  1. Von Orest gefragt, ob sie einen Liebhaber habe, streitet Klytämnestra dies dreimal ab und bittet Orest, sie mit Elektra allein zu lassen.

  1. Elektra, die ahnt, dass ihre Mutter den Mord an ihrem Vater Agamemnon begangen hat, versucht vergeblich, Klytämnestra zu einem Geständnis zu bewegen. Die Mutter behauptet, sie habe Angst vor Orest, doch Elektra stellt die Dinge richtig: die Mutter hat Angst vor Elektra, weil diese unbarmherzig und zielstrebig die Wahrheit ans Licht bringen will: Wer also ist der Liebhaber der Mutter?

  1. Wer ist es? – Der Präsident will wissen, wer der Liebhaber seiner Frau Agathe ist. Diese erklärt vor Klytämnestra, Elektra und ihrem Mann, künftig genauso wahrheitsliebend wie Elektra sein zu wollen: Sie habe zwei Liebhaber und einer davon sei Aegisth! Klytämnestra heißt sie eine Lügnerin und verrät damit ihr eigenes Verhältnis mit Aegisth. Elektra ahnt, dass genau wie Agathe so auch ihre Mutter den Ehemann, Elektras  Vater Agamemnon, gehasst hat,  und dass Klytämnestra, ähnlich wie Agathe, ihren Hass und ihre Untreue auch am liebsten öffentlich zur Schau stellen würde.

  1. Die Korinther haben Argos im Schutze der Nacht ohne Kriegserklärung überfallen; die Vororte stehen bereits in Flammen. Auch haben die Korinther Komplizen in Argos und die Truppen des Landes wollen weder für eine Königin kämpfen noch für den die Staatsgeschäfte kommissarisch führenden Aegisth, sondern nur für einen gekrönten König. Einziger Ausweg: Aegisth will den Gerichtspräsidenten schnell verbreiten lassen, er, Aegisth, werde Klytämnestra auf der Stelle heiraten, um Argos zu retten. Jedoch der Gerichtspräsident lehnt das ab, unterstützt von Elektra. Nun gesteht die Königin öffentlich, dass sie mit Aegisth seit 10 Jahren ein Liebesverhältnis hatte und dies in Rücksicht auf Elektra und das Gedenken an ihren verstorbenen Mann Agamemnon geheim gehalten hat. Um ihn gefügig zu machen, bittet Aegisth den Gerichtspräsidenten öffentlich um Verzeihung dafür, dass er mit dessen Frau Agathe ein Verhältnis hatte, jedoch der betrogene Ehemann will nach wie vor eine Heirat zwischen Aegisth und Klytämnestra verhindern. Elektra warnt ihre Mutter: einen Schritt weiter in Richtung Heirat und sie werdr Orest rufen! Schließlich übergibt Aegist den Gerichtspräsidenten seinen Wachen.

  1. Während Elektra sich daran erinnert, wie zärtlich Agamemnon bei seiner triumphalen Rückkehr zu ihr war, als dessen Mörder ihm schon heimtückisch auflauerten, bedrängt Aegisth immer heftiger Elektra, sie solle doch aus Gründen der Staatsraison einer Heirat zwischen Klytämnestra und ihm zustimmen – durch die herannahenden Korinther drohe Aufruhr, Brandschatzung, Plünderung und Massaker. Doch Elektra will kein Vaterland, dessen Ruhm sich auf Lüge und vertuschte Verbrechen gründet und unterstellt ihrer Mutter und Aegisth wiederholt, die Mörder ihres Vaters zu sein. Als Klytämnestra daraufhin behauptet, die Dienerinnen hätten den Steinfußboden einfach zu stark geseift, auf dem Agamemnon ausgerutscht sei (sie selber sei ebenfalls beinahe ausgerutscht) und einräumt, auch Aegisth und Léon, ihr Berater seien dabei gewesen, ist für Elektra die Sache klar, ihre Mordtheorie bewiesen, denn der unbequeme Zeuge Léon wurde am folgenden Tage ermordet aufgefunden. Auch als Aegisth anbietet, für Orest den Thron zu räumen und die Schuldigen von damals zu bestrafen, gibt Elektra nicht nach und will nur noch wissen, warum ihre Mutter den ermordeten Vater hasste. Elektra verlangt den Tod der Mutter, diese den Tod Elektras, doch Aegisth lässt Elektra laufen und befiehlt, den gefesselten Orest loszubinden. Die Korinther sind mittlerweile in die Vorhöfe des Palastes eingedrungen.

  1. Orest tötet Klytämnestra und Egisth. Elektra erklärt, sie sei nun befriedigt, sie habe ihr reines Gewissen, Orest, die Gerechtigkeit – alles! Die Eumeniden verweisen auf den hohen Preis, auf Massaker und den Untergang der Stadt: Nun sei Elektra die Schuldige! Auch werde sie ihren Bruder Orest nie wieder sehen. Inzwischen brennt der Palast. Und wenn nun der Tag anbricht, zwar alles in Flammen steht, aber die Luft wieder frisch und rein ist, zwar Unschuldige sich gegenseitig töten, doch auch die Schuldigen sterben müssen – das ist dann … die Morgenröte!

DER ANTIKE STOFF IN DER FASSUNG VON JEAN GIRAUDOUX

Die Entwicklung des Dramas vollzieht sich bei Giraudoux als Prozess der Wahrheitsfindung und als Diskussion unterschiedlicher Konsequenzen, die aus der Erkenntnis der Wahrheit gezogen werden können:

Im Gegensatz zu den meisten anderen Fassungen des Stoffes weiß Elektra zu Beginn weder, dass ihre Mutter Klytämnestra die Geliebte des Herrschers Aegisth ist, noch dass die beiden Agamemnon, Elektras Vater, bei dessen Rückkehr aus Troja ermordet haben. Doch unbewusst hasst Elektra die Mutter und den Herrscher Aegisth, ahnt vieles und treibt in verhörähnlichen Gesprächen die Mutter immer mehr in die Enge, bis ihre Ahnungen zur Gewissheit werden. Dabei ist Aegisth hier kein unmenschlicher Despot, von dessen Tyrannei das Volk befreit werden müsste, sondern vielmehr ein geschickter Politiker, der am Ende sogar Verzicht auf alle Macht und Sühne für den Mord an Agamemnon anbietet.

Auch kehrt Orest hier nicht als Rächer aus der Verbannung, in die Klytämnestra ihn geschickt hatte, zurück, um in Argos einen Doppelmord an Mutter und Herrscher zu begehen, noch um als legitimer Königssohn Thron und Herrschaft an sich zu reißen. Elektra beschreibt ihn als „passionné, changeant, faible“ (2. Akt, 5. Szene), also als eine Figur, die zunächst niemandem gefährlich werden kann. Dass er am Ende trotzdem die beiden Morde begeht, liegt einzig und allein an Elektra und der verzehrenden Kraft ihres Hasses: Sie macht den Bruder zum Vollstrecker ihrer eigenen Rachegedanken. Ihr kompromissloser Gerechtigkeitsfanatismus, der sich sogar über jegliche Staatsraison hinwegsetzt und selbst den Untergang ihres Vaterlandes gern in Kauf nimmt, hat etwas von dem antiken Gedanken der Schicksalsbestimmtheit (dem Sartre wenig später in „Les Mouches“ die Selbstbestimmung und Eigenverantwortlichkeit menschlichen Handelns mit seiner Figur des Orest entgegensetzen wird). In ihrem Streben nach Reinheit und Wahrheit will Elektra die Reinigung von alter Schuld um jeden Preis vollzogen wissen.

Das Tragische an Giraudoux’ Fassung bleibt neben dem Doppelmord die Tatsache, dass Elektras Konsequenz und Gerechtigkeitswahn neues Unheil nach sich ziehen wird, und künftig ist dann Elektra die Schuldige.

Ein komisch-burleskes Gegengewicht bietet dazu die Ehebruchsposse zwischen dem Gerichtspräsidenten und seiner männervernaschenden Frau Agathe: statt unerbittlicher Konsequenz bis zum Letzten werden hier die Dinge leicht genommen: man arrangiert sich mit den Verhältnissen, so wie sie nun einmal sind, spielt Komödie und führt ein vielleicht widerspruchsvolles aber doch sehr angenehmes Leben.

Auch der Gärtner schließlich, mit dem Aegisth hier Elektra zu Beginn verheiraten will,  um sie loszuwerden, zu zähmen und heimisch zu machen in der praktischen Welt der Kompromisse, kann als Gegenfigur zu den tragischen Gestalten der Artriden gelten : seine idyllische Herzenseinfalt, geprägt von zivilisierten und humanen Manieren, Einsicht und Güte, Gnade und Liebe – all das hat weit mehr Aussicht auf ein glückliches Leben als die kompromisslose Besessenheit der antiken Helden, deren Streben nach Reinheit und Wahrheit sich in der irdischen Welt so nicht verwirklichen lassen.

Die Morgenröte (das letzte Wort des Stückes) mag als Symbol der Hoffnung gelten – auf eine wie auch immer geartete Aussicht auf Reinheit und
Wahrheit jenseits von Elektras tragischer Besessenheit. Ein vorsichtig optimistischer Schluss einer Tragödie? Giraudoux nennt das Stück lediglich „pièce en deux actes“ (noch nichtmals Drama, geschweige denn Tragödie).

Klaus Otterbach

J e a n  G i r a u d o u x (1882 – 1944) studierte zunächst Germanistik; seine genauen Kenntnisse über Deutschland, die deutsch-französischen Beziehungen, die deutschsprachige Literatur sowie die deutsche Seele prägen viele seiner Werke. Nach dem Ersten Weltkrieg beginnt er eine doppelte Karriere als Schriftsteller sowie als hoher Beamter im auswärtigen Dienst.

Seine Werke zeichnen sich durch große Vielfalt sowie durch Reichtum an Geist und Phantasie aus, ferner durch „glückliche Weisheit“ und einen „lächelnden Optimismus“, der weder blind noch naiv ist – durch einen unerschütterlichen Humanismus, der das Leben, die Welt und den Menschen grundsätzlich bejaht.

Giraudoux schreibt Tragödien und auch Komödien und vermischt gern Stile und Gattungen miteinander – so auch in Electre, wo sich unterschiedliche Sprachebenen finden, Tragisches und Komisches, Humorvolles, Paradoxes und Parodistisches. Er galt lange als Erneuerer der Tragödie, die er meist tragisch und anti-tragisch zugleich gestaltet.

Die Kernfrage in Electre (1937) ist, ob zur Vermeidung menschlicher Tragödien großen Ausmaßes auch Abstriche am Streben nach Gerechtigkeit zulässig sind: darf man sich mit dem Verbrechen einlassen, einen Mörder als Herrscher tolerieren? Giraudoux spitzt diese Frage meisterhaft zu, ohne jedoch Position zu beziehen oder gar eine Antwort zu geben.

Klaus Otterbach

BISHERIGE PRODUKTIONEN:

Juni 2000   La Cantatrice chauve (Ionesco)

Juni 2001   Pique-nique en campagne (Arrabal)

Juli  2002   Knock ou le triomphe de la médecine (Romain)

Juni 2003   Jacques ou la soumission (Ionesco)

Juli  2004   Ubu Roi (Jarry)

Juni 2005   La ballade du grand Macabre (Ghelderode)

Mai  2006   Macbett (Ionesco)

Juni 2007   Rhinocéros (Ionesco)

April 2008  Equarrissage pour tous (Vian)

März 2009  Jacques et son Maître (Kundera)

März 2010  Sinfonietta/Politesse inutile/Sonate/Société Apollon/Style enfantin (Tardieu)

April 2011  L’Odyssée pour une tasse de thé (Ribes)

Zuletzt aktualisiert am Dienstag, den 17. Januar 2012 um 09:06 Uhr